Ja-Sager

yesmancarrey282.jpgUnsere Antwort, wenn auf dem Bildschirm die üble Frage nach der Penisverlängerung auftaucht? Genau: Ein überzeigtes “Nein” und gelöscht wird das unmoralische Angebot. Nicht so Jim Carrey. Der sagt ja - einfach weil er im neuen Film mit dem bezeichnenden Titel ”Yes Man” nicht anders kann. Klingt nach der Carrey-Komödie “Der Dummschwätzer“, in der er nicht lügen kann? Ist auch ein ähnliches Plot-Prinzip, nur wilder und anarchischer, weil ohne das klischeehafte Vater-Sohn-Gedöns.

Hier geht es um einen Mann, der in der privaten und beruflichen Sackgasse steckt, weil er alles ablehnt. Als er an einen Motivationsguru gerät, wird er zum Ja-Sager gewandelt und darf ab jetzt kein Angebot ablehnen. Was bei Fragen wie “Willst Du eine auf die Fresse” oder “Wollen Sie Koreanisch lernen” ganz schön hart sein kann. Klar, dass ihn der Bejahungstrip am Ende in die Arme einer Frau (Zooey Deschanel) führen wird. Aber bis dahin kann man mal wieder das komplette Carrey-Feuerwerk an Gesichtsentgleisungen, Körperakrobatik und fantastischem Timing genießen. Auch wenn man sich angesichts simpler Handlungsabläufe einmal mehr wünschen wird, dass endlich einer Carrey eine intelligente UND witzige Comedy spielen lässt: Carrey in einem mittelprächtigen Film ist immer noch besser, als viele Spaßmacher-Kollegen mit besserem Material.

Und der Plot an sich ist eine prima Idee. Könnte einen geradezu verlocken, selbst mal eine Woche lang zu allem ja zu sagen und zu gucken, was dann passiert. “Der Ja-Sager”, so der deutsche Titel,  startet bei uns erst am 19. Februar 2009 - hier gibt es schonmal den Trailer zum Vorfreuen:

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(Foto+Trailer: Warner Bros.)