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WARTEN AUF MARIE Genre: Sonstiges
Land: D
Jahr: 1986 FSK: o.A., ffr.
Kinostart: 12.02.1987
Verleih: Filmverlag der Autoren

WARTEN AUF MARIE

Originaltitel: WARTEN AUF MARIE

(...) Was "Warten auf Marie" sehenswert macht, ist der Verzicht auf den akademischen Diskurs. Es wird stattdessen praktiziert, ausprobiert, gezeigt und natürlich auch geredet. "Warten auf Marie" ist ein Spielfilm, und derjenige hat am meisten davon, der nichts weiter tut, als das Spiel mitzumachen, nämlich Augen und Ohren aufzusperren und, wenn möglich, die anderen Sinne einzuschalten. Wenn's funktioniert, gibt es Ungewöhnliches und gleichzeitig Überlebenswichtiges wahrzunehmen.
Im Film wartet Marie, schwanger, auf ihr Kind. Die Freunde, eingeladen in die elterliche Klinkervilla, warten auf die Gastgeberin Marie. Es ist ein anderes Warten. Für Maria und Eva ist das Warten auf Marie nichts weiter, als die allgemeine und naive Forderung an die Frau, Produkte zu erzeugen. Ganz anders die vier Hausbewohner; sie warten auf die Wunder von Fortschritt und Utopie; Experiment Forschung, High-Tech und atomare Wiederaufbereitung gehören dazu. (...)
Dietrich Kühlbrodt, Szene Hamburg

Hans Marquardt in: Zitty, 16/87
Mathes Rehder in: Hamburger Abendblatt, 12.2.87
Swantje Siebke in: taz, 12.2.87

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