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Der Goldene Kompass Genre: Fantasy
Land: USA^
Jahr: 2007 FSK: ab 6
Länge: 113 min
Kinostart: 06.12.2007
Verleih: Warner
FBW: besonders wertvoll
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Der Goldene Kompass

Originaltitel: His Dark Materials: The Golden Compass

In einer Welt, die unserer ähnelt, lebt das Waisenkind Lyra am Jordan College in Oxford. Das temperamentvolle Mädchen ist nie allein: Sie hat viele Freunde und ihr Daemon, ein wandelbares Tier namens Pantalaimon ist immer an ihrer Seite.

Doch Lyras Welt verändert sich. Die alles beherrschende Verwaltung namens Magisterium unterjocht die Bevölkerung – im Zuge dunkler Machenschaften werden zahlreiche Kinder von den geheimnisvollen Gobblern gekidnappt. Es gibt Gerüchte, dass die Kinder in ein Forschungslabor im Norden verschleppt und dort unaussprechlichen Experimenten ausgesetzt werden. Als auch Lyras bester Freund Roger verschwindet, schwört sie, ihn zu retten – und wenn sie bis ans Ende der Welt gehen muss. Als ihr Onkel, der Forscher Lord Asriel sich weigert, sie mitzunehmen, schließt sie sich der geheimnisvollen Mrs. Coulter an, die großes Interessa an Lyra und an dem goldenen Alethiometer hat, das sie vor ihrer Abreise am College bekam. Doch sind ihre Absichten wirklich die besten? Und wie kann Lyra Roger retten? Ein Abenteuer beginnt...

Darsteller
Nicole Kidman - Marisa Coulter
Dakota Blue Richards - Lyra Belacqua
Sam Elliott - Lee Scoresby
Eva Green - Serafina Pekkala
Daniel Craig - Lord Asriel
Tom Courtenay - Farder Coram
Ben Walker - Roger
Adam Godley - Pantalaimon
Simon McBurney - Fra Pavel
Nonso Anozie - Iorek Byrnison
Jim Carter - John Faa
Clare Higgins - Ma Costa
Ian McShane - Ragnar Sturlusson
Magda Szubanski - Mrs. Lonsdale
Derek Jacobi - Abgesandter
Jack Shepherd - College Rektor
Macher
Produzent(en): Deborah Forte, Bill Carraro
Drehbuch: Chris Weitz
Kamera: Henry Braham
Produktionsdesign: Dennis Gassner
Kostüme: Ruth Myers
Spezialeffekte: Trevor Wood
Kritik
Das Märchen startet, obwohl es in unbekannte Sphären führt, nicht nur wegen seiner Hauptdarstellerin mit erstaunlicher Normalität. Sogar die überirdisch güldene Nicole Kidman ist zu einem ganz normalen Tischgespräch in der Lage. Mit eben dieser Selbstverständlichkeit werden die Dämonen eingeführt - Tiere, die dem Wesen des Menschen entsprechen, bei Kindern oft noch von wechselhafter Gestalt. Diesen Bereich nutzt Weitz als Spielwiese für die Animationsabteilung, driftet bisweilen ins Comichafte ab, was das elegische Werk im ersten Drittel angenehm auflockert. Es dauert eine Weile, bis überhaupt der Kompass erklärt wird. Doch so der Zuschauer über dessen Eigenschaften informiert ist, ist dies gleichzeitig der Startschuss zum nächsten Abschnitt. Der macht dann klar, dass dieser erste Teil einer Trilogie, die immerhin 14 Millionen Mal über den Ladentisch ging, keine 99-Euro-Produktion ist. Mit dem zunehmenden Ausstattungs-Overkill verliert das lange Jahre vorbereitete Projekt an Individualität, was aber einfach in der Natur der Sache liegt. Komparsenschlachten, unendliche Abgründe, obskure Gebäude sind dem Kinozuschauer bekannt. Wenn er den Score bis zur Ohnmacht anschwellen hört, weiß er, dass das Brüllen der Eisbären eher dem Soundsystem denn der Geschichte zugutekommt. Und doch bleibt das mystische Abenteuer mit jeder Menge Sternenstaub menschlich und ist weitgehend kindgerecht. Nur das Ende kommt dann fast ein wenig abrupt, war das nicht weiland auch bei "Der Herr der Ringe" so?
Claudia Nitsche, teleschau - der mediendienst

Mit der ersten Verfilmung der His Dark Materials-Trilogie von Philip Pullmann kommt nun eine beeindruckende Inszenierung in die Kinos, deren Ausstattung und Kostüme alleine oscarverdächtig sind. Hier zaubert Regisseur Chris Weitz sehr perfektionistisch eine tolle,mystische Phantasiewelt hin. Trotz vieler Erzählstränge verliert man nie den Faden, sondern taucht in die Geschichte der tapferen Lyra ein, lässt sich mitreißen.
Filmbewertungsstelle Wiesbaden
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